In einem historischen Moment, in dem die Präventionsmaßnahmen zur Ausbreitung des COVID-19-Virus die Immer stärkere Reduzierung von Situationen der persönlichen Interaktionund folglich die Möglichkeit, "klassische" Psychotherapie-Sitzungen persönlich durchzuführen, stellt sich heraus Es ist wichtig, angemessene Maßnahmen zu finden, um Klienten / Patienten eine kontinuierliche Behandlung zu ermöglichen anpasst.

Es ist dasselbe CNOP, das in seinen nach dem jüngsten DPCM veröffentlichten Indikationen für die berufliche Praxis als alternative therapeutische Maßnahme das Möglichkeit von Psychotherapie-Sitzungen über das Internet (internetbasierte Psychotherapie)d.h. Interventionen, die auf psychologischen Theorien beruhen und nicht in einer Klinik, Klinik oder allgemeiner persönlich durchgeführt werden

Die Implementierung der Psychotherapie über Webplattformen in der klinischen Praxis ist zwar eine "Notfallmaßnahme", wirft jedoch einige wesentliche Fragen auf. Die erste Frage betrifft dieeffektive Wirksamkeit dieser Art von Intervention; Die zweite Frage ist offensichtlich Für welche Störungen hat sich dieser Ansatz als geeignet erwiesen.


Arnberg und Kollegen versuchten, diese beiden Fragen zu beantworten[1], durch Überprüfung der Literatur in Bezug auf dieWirksamkeitspielen werden, die Sicherheit und Kosten-Nutzen von Psychotherapien über das InternetUntersuchung von insgesamt 40 RCTs an Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Die meisten Studien in Prüfungen umfassten a Kognitiv-verhaltensbezogener Ansatz (I-CBT) und nur minimal psychodynamic o inter. In den verschiedenen Studien kann der Grad der Unterstützung von einfacher Selbsthilfe (keine Unterstützung), Sitzung mit technischer Unterstützung (nicht klinisch) und Sitzung unter Anleitung des Therapeuten variieren.

  • Sind Psychotherapien über das Internet effektiv?
    Die richtige Frage in diesem Fall sollte nicht die Wirksamkeit dieser Art von Intervention im absoluten Sinne betreffen, sondern im Vergleich zu den "klassischen" Psychotherapien. Es ist daher sinnvoll zu fragen, ob die Wirksamkeit dieser Art der Therapie mit Standardbehandlungen vergleichbar ist (Nichtunterlegenheit der Behandlung).
    Die Autoren schließen daraus, dass es im Moment gibt Es gibt nur wenige Hinweise darauf, dass Therapien im Internet im Vergleich zu kanonischen Therapien nicht minderwertig sind.
  • Für welche Erkrankungen hat sich dieser Ansatz als geeignet erwiesen?
    Die Autoren untersuchten nur Stimmungsstörungen (einzelne oder wiederkehrende depressive Episoden, Dysthymie und leichte oder mittelschwere depressive Störungen) und Angststörungen (soziale Phobie, generalisierte Angststörung, spezifische Phobien, posttraumatische Belastungsstörung). Zwangsstörung und gemischte Angststörungen).
    Die Autoren berichten, wie sie aus der Vielzahl der durchgeführten Studien hervorgehen Hinweise auf eine geringe bis mäßige kurzfristige Wirksamkeit (und nicht in 6-Monats-Follow-ups), nur für Kognitiv-verhaltensbezogene Interventionen (I-CBT) unter Anleitung des Therapeuten soziale Phobien, Panikstörungen, generalisierte Angststörungen und schwere Depressionen leicht bis mittelschwer, nur im Vergleich zu Themen auf der Warteliste.

Die Studie endet mit der Hervorhebung, wie trotz der bislang begrenzten Evidenz der Wirksamkeit aufgrund von Problemen im Zusammenhang mit der Methodik der Studien (z. B. Bestätigungsverzerrung) die Stichprobenauswahl (z. B. nur Probanden mit einer codierten Diagnose) ) und die reduzierte Anzahl von Studien mit anderen Ansätzen als dem kognitiv-verhaltensbezogenen, Psychotherapien über das Internet (und insbesondere die I-CBT), können a nützliche Ergänzung zu aktuellen Standardtherapien für Erwachsene mit depressiven Störungen (leicht bis mittelschwer), e spezifische Angststörungen.

Zusammenfassend sind wir daher der Ansicht, dass es in einer Situation mit schwerem Stress und Krisen, wie wir sie derzeit haben, unerlässlich ist, unseren Patienten weiterhin therapeutische Kontinuität zu bieten. Die Daten, die bei der Überprüfung der Literatur gemeldet wurden, sind zwar nicht besonders ermutigend, unterstreichen jedoch, wie einerseits Therapien über das Internet möglich sind Verbesserungen der psychischen Gesundheit von Patientenzumindest in Bezug auf Wartesituationen. Auf der anderen Seite unterstreichen die Autoren, wie wichtig es ist, diese Art der Intervention auch bei unterschiedlichen Ansätzen zu erweitern, damit wir ein Feld vertiefen können, das in der klinischen Praxis noch wenig genutzt wird.

Wir hoffen daher, dass diese Indikationen dazu beitragen können, dass jeder aus diesem Moment großer Besorgnis herauskommt, neue Impulse findet und möglicherweise neue Methoden implementiert, die auch nach Ablauf dieser Phase Teil der klinischen Routine werden könnten.

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Coronavirus und Sprachtherapie